15 May 2026, 22:18

Braunschweig prüft Winterdienst-Pannen nach Sturmchaos mit Sturm "Elli"

Eine dichte Anordnung von Fahrrädern, die teilweise im Schnee begraben sind, mit einem Baumstamm und einer Straße daneben.

Braunschweig prüft Winterdienst-Pannen nach Sturmchaos mit Sturm "Elli"

Der Stadtrat von Braunschweig hat nach massiven Behinderungen durch Sturm „Elli“ eine Untersuchung zu Versäumnissen beim Winterdienst eingeleitet. Den Anstoß gab ein offizieller Antrag der Fraktion DIE FRAKTION. BS, die gravierende Mängel bei der Schneeräumung auf Straßen und Radwegen anprangerte.

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Die Probleme traten im Februar zutage, als heftige Schneefälle die Stadt lahmlegten. Der Zugverkehr kam zum Erliegen, Schulen blieben geschlossen, und Pendler saßen wegen meterhoher Schneeverwehungen fest. Obwohl die Einsatzkräfte rund um die Uhr im Einsatz waren, blieben viele Straßen – darunter die Leonhardstraße, die Museumstraße und die Parkstraße – tagelang gesperrt oder nur teilweise befahrbar.

Noch prekärer war die Situation auf den Radwegen: Manche wurden erst alle 19 Stunden geräumt. Anwohner zeigten sich verärgert, da viele Fahrradrouten unpassierbar blieben – ein Widerspruch zu den Zielen des Mobilitätsentwicklungsplans 2035 der Stadt. In dem Antrag hieß es, der Dienstleister ALBA verfüge weder über ausreichend Personal noch über die nötige Ausstattung, um anhaltende Schneefälle zu bewältigen.

Als Reaktion darauf beschloss der Rat eine Überprüfung der Ressourcen von ALBA. Die Untersuchung soll klären, ob die personelle und technische Ausstattung den Anforderungen des Winterdienstes in Braunschweig gerecht wird.

Mit dem Beschluss steht ALBA nun auf dem Prüfstand. Geprüft wird, ob die aktuellen Personalkapazitäten und die technische Ausstattung künftige Störungen verhindern können. Ein ausführlicher Bericht mit den Ergebnissen wird in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle