Blutiger Raub in Schöneberger Dönerimbiss – Täter sticht Mitarbeiter nieder und flieht
Philipp ZimmermannBlutiger Raub in Schöneberger Dönerimbiss – Täter sticht Mitarbeiter nieder und flieht
Brutaler Raubüberfall in Schöneberger Dönerimbiss – zwei Mitarbeiter verletzt
Bei einem gewaltsamen Raub in einem Dönerimbiss in Berlin-Schöneberg sind am Freitagabend zwei Angestellte verletzt worden. Der Tatverdächtige, der zuvor an einem Glücksspielautomaten im Laden Geld verloren hatte, soll die Mitarbeiter angegriffen und anschließend die Tageskasse geraubt haben. Die Polizei fahndet nun nach dem Mann.
Der Vorfall eskalierte, als der Täter eine größere Summe am Spielautomaten des Imbisses verlor. Als die Mitarbeiter den Laden schließen wollten, forderte er die Rückerstattung seines Verlusts. Als sie ablehnten, soll er sich eine Gabel geschnappt und sie bedroht haben.
Es kam zu einem Handgemenge, bei dem der Mann angeblich ein Dönermesser ergriff und einen 23-jährigen Mitarbeiter mit Stichen verletzte. Ein weiterer Angestellter zog sich bei dem Versuch, einzugreifen, Verletzungen am Arm und Bein zu. Der Täter brach daraufhin die Registrierkasse auf, nahm das Bargeld an sich und floh in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg.
Der Überfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung in Berlin ein: Zwischen März 2024 und März 2026 wurden rund 150 Raubdelikte in Dönerimbissen und Snackbars mit Glücksspielautomaten registriert. Allein 2024 gab es 80 solche Vorfälle, 2025 folgten 70 weitere. Viele der Taten zielten gezielt auf die Spielautomaten ab, besonders in Bezirken wie Neukölln und Kreuzberg.
Die verletzten Mitarbeiter wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt weiter und wertet aktuell Videoaufnahmen aus der Umgebung aus. Bisher liegt keine Beschreibung des Täters vor.






