29 March 2026, 16:21

Betrüger nutzen Schockanrufe: Zwei neue Fälle in Brandenburg erschüttern Opfer

Mann im Anzug mit Smartphone umgeben von Sicherheitssystem-Icons, interagiert mit einer mobilen App-Oberfläche.

Betrüger nutzen Schockanrufe: Zwei neue Fälle in Brandenburg erschüttern Opfer

Zwei aktuelle Fälle von Erpressungsbetrug in Brandenburg gemeldet

In Brandenburg haben Betrüger in zwei jüngst bekannt gewordenen Fällen Opfer unter Vortäuschung falscher Tatsachen um Geld und persönliche Daten gebracht. Die Täter gaben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus und nutzten dabei die sogenannte Schockanruf-Masche – eine betrügerische Methode, bei der Opfer durch gezielte Täuschung und Druck zu schnellen Zahlungen gedrängt werden.

In Neuruppin erhielt ein 55-jähriger Mann einen Anruf von einem angeblichen Bankangestellten. Der Betrüger überredete ihn, seine Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben. Kurze Zeit später wurde ein vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.

In einem weiteren Fall in Kyritz wurde eine 79-jährige Frau von einem falschen Polizisten angerufen. Der Anrufer behauptete, ihre Tochter sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden, und forderte eine fünfstellige Kautionszahlung für ihre Freilassung.

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Unter dem Eindruck der Situation willigte die Seniorin ein, einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu zahlen. Sie übergab das Bargeld an den Täter, bevor ihr klar wurde, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war.

Bundesweite Zahlen zu solchen Betrugsfällen für das Jahr 2023 liegen nicht vollständig vor. Zwar existieren Teildaten aus späteren Jahren, doch eine umfassende Statistik für diesen Zeitraum fehlt.

Beide Opfer erlitten finanzielle Verluste, nachdem sie auf scheinbar glaubwürdige, aber erfundene Geschichten hereingefallen waren. Die Behörden warnen weiterhin vor diesen aggressiven Betrugsmethoden und raten dazu, unerwartete Anrufe stets bei vertrauenswürdigen Stellen zu überprüfen, bevor Geld oder persönliche Informationen weitergegeben werden.

Quelle