Betrüger erbeuten 45.000 Euro mit falschen Bankmitarbeitern in Sachsen
Nina SchulzZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger erbeuten 45.000 Euro mit falschen Bankmitarbeitern in Sachsen
Zwei Frauen in Deutschland sind von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, um fast 45.000 Euro erleichtert worden. Die Betrugsfälle ereigneten sich in den Landkreisen Vogtland und Zwickau, wo die Opfer dazu gebracht wurden, hohe Geldsummen zu überweisen. Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Welle solcher Täuschungsmanöver in der Region.
Im Vogtland erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bankensicherheit. Der Betrüger behauptete, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert worden. Da sie die Geschichte glaubte, autorisierte sie Überweisungen in Höhe von insgesamt 18.000 Euro auf ein Konto, das sie für sicher hielt.
In Zwickau fiel eine weitere Frau auf einen ähnlichen Trick herein. Ein falscher Bankvertreter überredete sie, ihr Geld zur "Sicherung" auf ein Treuhandkonto zu transferieren. Bevor sie den Schwindel bemerkte, hatte sie fast 27.000 Euro verloren.
Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die Polizei in Sachsen und Thüringen insgesamt 2.139 Fälle dieser Art. Allein in Sachsen gab es 1.247 Meldungen, in Thüringen waren es 892. Die Zahlen zeigen, wie verbreitet solche Betrugsmaschen mittlerweile sind.
Die beiden aktuellen Fälle reihen sich in eine wachsende Liste von Betrugsfällen ein, bei denen sich Kriminelle als Bankangestellte ausgeben. Die Behörden raten dringend dazu, verdächtige Anrufe direkt bei der eigenen Bank zu überprüfen, bevor Geld überwiesen wird. Opfer sollten solche Vorfälle umgehend melden, um weitere Verluste zu verhindern.






