Berlin will Europas führender Innovationsstandort mit neuer Deep-Tech-Agenda werden
Nina SchulzBerlin will Europas führender Innovationsstandort mit neuer Deep-Tech-Agenda werden
Berlin hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bis zum Ende des Jahrzehnts zum führenden Innovationsstandort Europas aufzusteigen. Mit der neu beschlossenen Deep-Tech-Agenda Berlin legt die rot-schwarze Koalition der Stadt nun den Grundstein für ihre Technologiepolitik der kommenden zehn Jahre.
Die Hauptstadt zählt bereits heute zu den Spitzenreitern in Europa, wenn es um Deep Tech geht. Zwischen 600 und 1.000 Unternehmen dieser Branche sind hier ansässig – und ihre Zahl wächst rasant. Besonders KI, Biotechnologie und Mikroelektronik treiben das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum in diesem Sektor voran.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) betont die zentrale Bedeutung von Deep Tech für die Zukunft Berlins. Es handele sich um einen „entscheidenden und schnell wachsenden Wirtschaftszweig“ für die Stadt, so Giffey. Die neue Agenda soll gezielte Förderung und Finanzmittel bereitstellen, um dieses Ökosystem weiter zu stärken.
Doch der globale Wettbewerb schläft nicht: In Mikroelektronik und Biotechnologie drängen internationale Konkurrenten mit hoher Geschwindigkeit nach vorn. Die Berliner Regierung argumentiert, die Stadt müsse ihre Unabhängigkeit in diesen Schlüsseltechnologien wahren, um langfristig mithalten zu können. Zu den lokalen Innovationen zählen etwa eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung oder ein pinguinförmiger Drohne mit Sensorenausstattung.
Mit der neuen Strategie will Berlin seine Position als Wirtschaftsstandort nachhaltig sichern. Im Fokus stehen der Schutz der Wettbewerbsfähigkeit und die Förderung von Wachstum in Hochtechnologiebranchen. Die Verantwortlichen in der Stadt sind überzeugt: Diese Maßnahmen sind essenziell für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.






