Avignon Festival feiert koreanische Kunst mit neun spektakulären Werken
Philipp ZimmermannAvignon Festival feiert koreanische Kunst mit neun spektakulären Werken
Koreanische Darstellende Künste stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Avignon Festivals
Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals wurde mit einer asiatischen Sprache eine offizielle Gastsprache gewählt: Koreanisch. Die 80. Ausgabe präsentiert vom 4. bis 25. Juli neun Werke von sieben koreanischen Künstler:innen.
Tiago Rodrigues, künstlerischer Leiter des Festivals, betont die Tiefe und Kraft des koreanischen Theaters und der koreanischen Sprache. Sein Programm umfasst eine Mischung aus zeitgenössischem Tanz, szenischen Lesungen und experimentellen Performances.
Zu den Höhepunkten zählt eine szenische Lesung von Han Kangs Wir trennen uns nicht, aufgeführt von Lee Hye-young. Zudem werden Lee Kyung-sungs Inselgeschichte, Lee Jin-yeobs Mulji und Lee Jar-rams Schnee, Schnee, Schnee gezeigt. Den Abschluss bildet KIN: Yeonhee Project 1 von Liquid Sound.
Den zeitgenössischen Tanz vertritt Her Sung-ims 1 Grad Celsius, eine Arbeit zu Umweltthemen. Regisseur Koo Ja-ha bringt drei Produktionen auf die Bühne: Kuckuck, Die Geschichte des koreanischen Westtheaters und Haribo Kimchi. Das koreanische Programm entstand in Zusammenarbeit mit dem Korea Arts Management Service und dem Seoul Performing Arts Festival.
Die Fokussierung auf koreanische Werke markiert einen historischen Moment für die asiatische Repräsentation in Avignon. Alle neun Aufführungen sind zwischen dem 4. und 25. Juli zu sehen und bieten dem Publikum einen umfassenden Einblick in die lebendige koreanische Kunstszene. Die Partnerschaft mit koreanischen Kulturinstitutionen garantiert ein vielfältiges und sorgfältig kuratiertes Programm.






