19 June 2026, 00:19

Aiwanger und 40 Konzerne fordern Kehrtwende in der EU-Klimapolitik

Aiwanger unterstützt Branchenbrief an EU zur Klimapolitik

Aiwanger und 40 Konzerne fordern Kehrtwende in der EU-Klimapolitik

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen, die eine Kurskorrektur in der EU-Klimapolitik fordern. Seiner Ansicht nach schadet der aktuelle Ansatz der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Aiwanger äußerte sich zudem verärgert über einen jüngsten Brief von Wirtschaftsführern an die EU-Kommission.

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Die CO₂-Abgabe in Europa ist inzwischen auf 80 Euro pro Tonne gestiegen. Dadurch sind die Kosten für Unternehmen in ganz Europa in die Höhe geschnellt. Aiwanger kritisierte den Fokus der EU auf den Green Deal und bezeichnete deren starre CO₂-Ideologie als problematisch.

Er nannte die Situation peinlich, nachdem sich europäische Wirtschaftslenker gezwungen sahen, direkt an Ursula von der Leyen zu schreiben. Der Minister betonte, die EU müsse Hindernisse abbauen, um Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftliche Stärke zu erhalten.

Aiwangers Position deckt sich mit den Forderungen großer deutscher Konzerne. Diese verlangen eine politische Wende, um die finanzielle Belastung zu verringern und die industrielle Stabilität zu sichern. Die Debatte über Klimamaßnahmen und ihre wirtschaftlichen Folgen wird zunehmend hitziger.

Quelle