03 May 2026, 16:18

70 Millionen gefährliche Produkte: Wie Online-Plattformen Verbraucher riskieren

Offenes Buch mit der Aufschrift "Europas Warnung oder gute Nachricht für Großbritannien" auf dem Papier

70 Millionen gefährliche Produkte: Wie Online-Plattformen Verbraucher riskieren

Verbraucherschützer warnen vor unsicheren Produkten auf Online-Plattformen

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Die deutsche Verbraucherzentrale hat Alarm geschlagen: Auf Online-Handelsplattformen werden weiterhin gefährliche Produkte angeboten. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die größten Shopping-Portale innerhalb eines einzigen Monats fast 70 Millionen Angebote löschten. Doch wegen Lücken bei der Datenweitergabe können riskante Artikel nach wie vor durchrutschen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die EU-Datenbank zu gelöschten Produktangeboten auf Online-Marktplätzen analysiert. Demnach entfernten Deutschlands fünf größte Handelsplattformen im November 2025 knapp 70 Millionen Listen. Davon wurden 30 Millionen als „unsicher“ oder „verboten“ eingestuft.

Das Problem liegt in der unzureichenden Vernetzung zwischen der EU-Datenbank und den Plattformen. Weil Abgleiche lückenhaft sind, bleiben gefährliche Waren teilweise verfügbar. Der vzbv warnt: Solange die Kontrollen nicht verschärft werden, seien Verbraucher weiter gefährdet.

Die Organisation fordert nun konsequentere Vorsorgemaßnahmen. Statt gefährliche Produkte erst im Nachhinein zu löschen, müssten sie bereits vor der Veröffentlichung blockiert werden. Der Bericht des vzbv offenbart eklatante Sicherheitsmängel auf Online-Marktplätzen. Allein 30 Millionen unsichere Angebote in einem Monat zeigen das Ausmaß des Problems. Die Forderung nach Vorab-Prüfungen zielt darauf ab, dass gefährliche Produkte erst gar nicht in die Regale – oder vielmehr auf die Bildschirme – der Käufer gelangen.

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